Einleitung
Die Theorie der (E) Frage

Es gibt keine fundamentale Forschung die sich spontan entwickelt; als ob sie vom „nichts“ entstehen würde. Dahinter steckt immer eine persönliche Geschichte, eine philosophische Suche, eine verlorene Liebe, einen Wettbewerb mit dem Vater oder noch irgendwelche Unzufriedenheit. Egal welche klare oder unklare Motivation steht am Anfang dieser Geschichte, sie verursacht Stürme in unserem Kopf, lässt uns keine Ruhe und sucht sich einen Weg in der Realität. Aber wo, wie, muss ich anfangen? Wie kann ich dieses Chaos einordnen? Wie kann ich diese Gefühle organisieren? Wie kann ich sie sogar ausdrücken, mit welchen Worten? Gibt es eigentlich passende Worte die diesen Zweck erfüllen können? Nicht immer. Da liegt der Grund warum einige Menschen ihre Freizeit an die Poesie, an die Musik, an die Malerei oder an die Mathematik widmen. Es sind drei Fächer die eine andere Sprache als die Muttersprache in unserem Leben einführen können. Jedes Fach bittet theoretisch ein Gesicht für das Teil unseres „inneren Leben“, die wir sonst nie aussprechen würden, an. Ich habe diese verschiedene Fremdsprache „probiert“ und die, die mir am besten für den vorher genannten Zweck passt ist ganz deutlich: die Mathematik.

Was Sie hier lesen werden ist das Ergebnis einer langen Suche und einer mühsamen Arbeit über mich selbst (Deswegen die Anwesenheit eines Kapitels mit Titel: „Metaphysik“). Technisch gesehen, fokussiert diese Forschung um den Begriff: „Deformierte Algebra“. Deswegen habe ich mich viel Mühe gegeben: (i) Mathematische Methoden zu entwickeln, die es erlauben deformierte Tensor Produkten zu dividieren ; drei solche Methoden wurden bis jetzt vorgeschlagen und entwickelt. (ii) Praktische Anwendungen für diese Methoden zu finden. Was der letzte Punkt betrifft, ist es mir z. B. gelungen gewesen Christoffel‘s historische Arbeit über die Transformation der differentialen Formen zweiter Ordnung zu exhumieren (1869) und zu benützen; zwar innerhalb einer Exploration, die ihre Wurzel in der Heisenbergs Unscharfheit Prinzip der Quanten Mechanik findet. Die Ergebnisse dieser Forschung sind unerwartet überraschend in dem Sinn das sie die Lösungen der allgemeinen Relativitätstheorie wieder liefern. Sie geben das Gefühl, das die Relativität ein Nebenprodukt des Quantum Mechanik wäre. Tiefere Überlegungen haben es geschafft mir zu überzeugen das diese Art und Weise zu denken mathematisch kohärent ist, solange man mit der Inverse Metrik arbeitet. Das Ganze ist in dem Artikel „A. Einstein versus W. Heisenberg“ zu entdecken (researchgate.net).     

Natürlich gibt es noch viel mehr zu lesen, zu entdecken und zu lernen als Christoffels original Werk; natürlich haben sich die wissenschaftlichen Kenntnisse seit 1869 drastisch erweitert; aber, meiner Meinung nach, sollten diese Grundkenntnisse zuerst gut assimiliert sein, wenn man allgemein weiter studieren und forschen möchte. Spinoren, Torsionen, spielen immer noch eine bedeutsame Rolle in der heutigen Physik obwohl sie vor etwa hundert Jahren, als Begriff, entdeckt wurden (E. Cartan).

Wie bei den Menschen, „alt sein“ bedeutet nicht unbedingt und immer: unwichtig sein. Ein Vertiefen der alten Grundsteine unserem Wortschatz bleibt immer noch die effizienteste Methode etwas Neues über das Aktuelle zu lernen. Nur so dürfen wir ab und zu, und nicht ganz zufällig, neue Worte kreieren.      

© Thierry PERIAT, 22. Oktober 2018